Prostatitis-Elementarwissen

Zunge Spiegelbild der Gesundheit

Dieser Auszug kann selbstverständlich nur einen kurzen Auszug über die diagnostischen Möglichkeiten bei der Betrachtung der Zunge liefern.
Die Zungennerven sind zuständig für Empfindungen wie Geschmack, Schmerz, Hitze, Kälte und für die Beweglichkeit der Zunge. Alle Nerven sind sogenannte Hirnnerven, die direkt im Gehirn beginnen und gleichzeitig auch die inneren Organe versorgen - viele Gesundheitsstörungen (Krankheiten) hinterlassen somit ihre Spuren auf der Zunge
Die normale Zunge ist frei beweglich, hat einen leicht geröteten Zungenkörper, einen schwachen, dünnen, weißen, nicht abwischbaren Belag und ist leicht feucht und glänzend.

Schon bei den alten chinesischen, arabischen und griechischen Ärzten wurden die Veränderungen auf der Zungenoberfläche als diagnostische Möglichkeit genutzt. Kaum ein anderes Organ kann so deutlich Gesundheits-Veränderungen ausdrücken wie die Zunge! Vor nicht allzulanger Zeit hatte sich noch jede Mutter, jeder Hausarzt die Zungen zeigen lassen.

Die Zunge wird gerne als Schaufenster des Verdauungstraktes bezeichnet, sie zeigt in vielen Fällen nicht nur reine organische sondern auch funktionelle Leiden an.

Sieht deine Zunge so aus?


Eine stark belegte Zunge, deutet z.B. oft auf einen Infekt oder/und auf ein geschwächtes Immunsystem.
Eine Faltenzunge (Lingua plicata) kann harmlos sein, aber u.U. auch auf eine Sarkoidose, Morbus Crohn, Melkersson-Rosenthal-Syndrom (MRS, Psoriasis/Schuppenflechte oder auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten hindeuten. Zudem können die Zwischenräume in den Falten Brutstätten für Bakterien, Viren und Pilze sein. Verschiedene Bilder von Faltenzungen
Anmerkung:
Psoriasis/Schuppenflechte Patienten haben dreieinhalb mal mehr eine Falten- oder Landkartenzunge als die ansonsten Gesunden. Hierbei kommt wieder meine Überzeugung mit der unruhigen Haut, die kein Spiegelbild einer unruhigen Psyche ist, sondern eines gestörten Darmes (Nahrungsmittelunverträglichkeit).

Deutung der Zungenbelages:
Durch Betrachten des Zungenbelages erfahren wir wertvolle Hinweise auf den Zustand bestimmter Organe (Organdiagnose). Hier erkennt man leicht, ob der Magen, Bauspeicheldrüse, Zwölffingerdarm, Leber, Gallenblase, Dünndarm und Dickdarm kränkelt. Veränderungen der Zunge erfassen schon Frühschäden einer sich manifestierenden Krankheit.

Topographie der Zungendiagnose:

Immunsystem:
Zungenbelag kann aber auch erstes Anzeichen einer Erkrankung oder Immunschwäche sein.
Ein dicker, weißer Belag kann z. B. auf Pilzbefall hindeuten, der durch ein gestörtes Gleichgewicht der Mikroorganismen im Mundraum auftritt und ein Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem sein kann.

Medikamenten Zunge:
Bei einer Antibiotika-Therapie kann sich die Zunge entzünden, es entwickelt sich oft ein weiß-pelzigen, unregelmäßigen Belag, ähnlich einer Wolkenbildung.
Bei längerer ASS (Acethylsalicilsäure)einnahme können sich Schäden an der Zungenspitze in Form einer weißen Pigmentierung zeigen.

Magen:
Ein weißer bis weißgelblicher Belag an der Spitze der Zunge weist auf eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) hin, das Magengeschwür (Ulcus ventriculi) zeigt keinen Belag.
Belag an der Spitze und hellrote Ränder weisen auf Störungen in der Säurebildung hin.
Eine trockene Zunge, weißschleimig belegt, mit punktförmige Blutungen aus den Kapillaren und Bläschen deutet auf eine Dünndarm-Entzündung hin.

Zwölffingerdarm:
Findet sich der weißlichen Belag in der Mitte der Zunge, so sollte man an krankhafte Prozesse im Zwölffingerdarm denken.

Dünn und Dickdarm:
Weißer, gleichmäßiger Zungenbelag, der in Kombination mit akuten oder chronischen Oberbauchbeschwerden auftritt, zeigt gewöhnlich eine Magen- Darmstörung an.
Weißer Belag im hinteren Drittel oder eine trockene Zunge, in der Mitte braun belegt, die Ränder feucht und rot, weist auf entzündliche Veränderungen im Dünn- und Dickdarm hin. Bei Bläschenbildung sind diese Vorgänge besonders ausgeprägt.
Bei trockener Zunge, die Basis wie mit Lehm belegt, oder bei geschwollenen Zungerändern mit Bläschenbildung kann auf geschwürartige Veränderungen im Darm geschlossen werden. Eine trockene Zunge mit einem roten Streifen in der Mitte spricht für eine schwere Darmentzündung und für Krämpfe.
Ein trockenes Gefühl auf der Zunge, obwohl sie feucht ist, tritt besondern bei schlechter Durchblutung der Baucheingeweide auf.

Leber und Galle:
Liegt nur eine tempoäre aber noch harmlose Leberüberlastung vor, so sind die Ränder der Zunge blitzblanck aber stark gerötet

Bei Leberentzündungen und zirrhotischen Prozessen tritt ein gelber Belag auf, der ergänzt durch Zahneindrücke und roten Rand, auf Leber- und Gallenleiden hinweist.
Geht der Farbton vom Gelblichen ins Bräunliche über, ist vermutlich auch die Galle und auch das Portadersystem in Mitleidenschaft gezogen. Oft ist auch dann eine rechtsseitige Schwellung mit Rötung zu beobachten.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas):
Zeigt sich links eine starke Rötung und ist die Zunge an dieser Stelle wund, dann liegt wahrscheinlich eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vor.

Mundgeruch:
Mundgeruch kann auch durch bakteriellen Zungenbelag entstehen. Mundgeruch, trotz guter Mundflora, kann aber auch auf einen Helicobacter hindeuten. Eine Faltenzunge könnte ebenfalls der Verursacher sein.

Sonstiges:
Zungenbilder von Infektionskrankheiten wie Cholera, Scharlach oder Thypus bleiben hier unerwähnt. Erwähnt muß aber die "Himbeerzunge" bei sonstigen Streptokokken-Infektionen, ohne das eigentlich der richtige Scharlach vorliegt.

Infektionskrankheiten:
Auch bei schweren Infektionskrankheiten verändert sich das Aussehen der Zunge.

Thypus:
Eine trockene, dunkelbraune bis schwärzliche Zunge spricht für Thyphus und Toxine (Zellgifte) im Darm. Blauer Zungenbelag besteht bei Thypus und Ruhr.

Scharlach:
Hier tritt die bekannte Himbeer- oder Erdbeerfarbe der Zunge auf. Anmerkung: Auch bei sonstigen Streptokokken-Infektionen tritt die Himbeerzunge auf.

Cholera:
Die schwarze Zunge weist auf Cholera hin.

Gesunde Mundflora aufbauen:
Eine gesunde Mundflora setzt eine bewußte Mundhygiene und oft auch eine Umstellung des individuellen Ernährungsverhalten voraus. Belohnt wird man u.a. mit frischen Atem, weniger Karies, weniger Zahnbelag und weniger Parodontose.

Ölkauen/Ölziehen (Öko-Öl kaltgepresstes) sorgt nicht nur für eine gesunde Mundflora, sondern ist ausleitend entgiftet, bringt den Lymphfluss erheblich in Gang und stärkt auch nachhaltig das Immunsystem! Außerdem werden somit alle Speisereste und Bakterien unter den Brücken, im Zahnstein entfernt.
Anmerkung: Das Öl unbedingt ausspucken, nicht schlucken!

Ich selber säubere zusätzlich einmal im Monat meinen Mundraum mit Silberwasser und alle 2 Monate mit 30-prozentigem MMS (Natriumchlorit) und einem Aktivator (10% Zitronensäure).

Für eine kosmetische Zungenreinigung reichen schon ein 5 Minuten gurgeln mit MMS oder 25 Minuten mit kolloidalem Silber (Silberwasser) und die Zunge ist "Blitzblank".
Das MMS oder Silberwasser unbedingt ausspucken, nicht schlucken! Anschließend sollte man dann, mit einem spez. Zungenreiniger, die Zunge von den dann toten Belägen befreien

Ende Teil I


Der erste Ansprechpartner, bei einer Prostataentzündung, sollte immer der Arzt oder Heilpraktiker sein!

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Durchführung auf eigenes Risiko geht und dass ich hier lediglich nur meine eigenen Erfahrungen und mein eigenes Erfolgskonzept wiedergebe! Dies ist eine reine Hinweis-CD, sie ersetzt keine ärztliche Beratung! Mein Haftungsausschluss ist Bestandteil dieser CD!

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