CD Auszug: Prostatitis - Blut - BPH/BPS - PSA - PCA (Prostatakrebs) Teil I
Also, gleich mal vorweg: Prostatitis, BPH und PCA sind verschiedene Gesundheitsstörungen!
Zum Thema Prostatitis als Verursacher von Prostatakrebs, möchte ich folgendes feststellen:
- Statistisch gesehen gibt es keine Erkenntnisse - oder nur keine Studien darüber
- Logischerweise ist aber chronisch entzündetes Gewebe gewebeschädigend (proliferativ)
Die westliche Industrie Ernährungs(un)gewohnheiten - siehe *Asien wo Prostatatis & Prostatakrebs fast unbekannt ist - aber
ausgewanderte Asiaten gleichen sich auch hier bei den Gesundheitsstörungen schnell dem des "Gastlandes" an!
Beispiel:Vilcabamba (Ecuador) Ort der 100-jährigen, da wo Herzinfarkt und Krebs unbekannt sind. Seriöse Forscher und Mediziner aus Europa und den USA nennen als Gründe das ganzjährig exzellente Klima mit Temperaturen um 20 Grad, eine ausgewogene und fleischarme Ernährung, saubere Luft, gutes Trinkwasser mit optimaler Zusammensetzung sowie wenig Stress.
*Phytoöstrogene und Phytohormone |
Blut (geronnenes) im Ejakulat:
Hier besteht zuerst mal kein Grund zur Sorge!
Bei einer Entzündung in der Prostata (Prostatitis) kommt es oft zu Blutspuren im Ejakulat (Sperma). Oftmals auch nur durch eine DRE/DRU (Digital Rectal Exam) Untersuchung ausgelöst! Wenn keine anderen schwerwiegende Gründe für ein Prostatakarzinom vorliegen, bedarf es hier normalerweise keiner Prostatabiopsie.
Blut (geronnenes) im Urin kann auch andere Krankheitsursachen haben (z.B. Nieren, Harnleiter, Blase, Steine/Grieß) und sollte unbedingt vom Facharzt abgeklärt werden!
Spermafarbe/Beschaffenheit:
Das frische Ejakulat (Gesamtsperma) hat einen pH zwischen 7-8, ist milchig-trüb, glänzend, glasig und leicht mit klebrigen Fäden durchsetzt. Eine
ganz leicht gelbliche Färbung ist unbedenklich.
Geronnenes Blut im Ejakulat findet man oft bei einer Prostataentzündung und eigentlich nicht allzusehr besorgniserregend, sollte aber unbedingt nochmal abgeklärt werden.
Spermafarbe
| Normal |
Milchig-weiß |
OK |
| Glasklar |
Prostata-Sekret, "Lusttröpfchen" |
OK |
| Gelb |
Sperma mit Urin |
Blasenschließmuskel Problem |
| Gelb-grünlich |
vergrünende Streptokokken |
Bakterien im Ejakulat |
| Bräunlich |
Eiter (süßlich riechend) |
Entzündung Prostata, Samenblasen |
| Rötlich-bräunlich |
Blut |
Bluthochdruck,Prostatitis,Prostatakrebs |
BPH (Benigne Prostatahyperplasie, Prostataadenom, Prostatahypertrophie):
Die benigne Prostata-Hyperplasie (gutartige Prostatavergrößerung) mit dem Benignes Prostata-Syndrom (BPS) ist die häufigste urologische Erkrankung des Mannes (ca. 55 % der Männer ab 50zig sind betroffen) - die Dunkelziffer dürfte hoch sein!
Wasserlassen-Probleme der chronischen Prostataentzündung sind indentisch mit der einer vergrößerten Prostata (BPH). Bei beiden Krankheiten ist die Prostata vergrößert (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen) und dadurch ist oft der Blasenhals verkrampft. Die Verkrampfung des Blasenhals wird bei der Prostataentzündung durch die Entzündung hervorgerufen.
Alpha-Blocker entspannen zwar den Harnblasengrund/Blasenhals und mindern dadurch den Druck, halten das Wachstum der Prostata aber nicht merklich auf. Dieses wiederum kann man mit Finasterid-haltigen Arzneimittel erreichen. Die Nebenwirkungen von Alpha-Blocker und
Finasterid (Steroidabkömmling) sind enorm, bis nicht hinnehmbar!
Nebenwirkungsfrei geht es mit den sogenannten Phytotherapeutika, hier ist z.B. besonders die Sägepalme (Sabal serrula)zu erwähnen. Leider bedarf es aber einer längerer Einnahme dieser Phytotherapeutika (>6 Monate), betrifft aber auch genau so die Alpha-Blocker und ihrer mindest Einnahmedauer.
Phytotherapeutika:
- Sägepalmenfrüchten (Sabal serrula)
- Brennnesselwurzel (Urticaria spezies)
- Kürbissamen (Cucurbita pepo)
- Roggenpollen (Secale cereale)
- afrikanischer Prunus-Rinde (Prunus africana)
- südafrikanischem Sternengras (Hypoxis rooperi, so genannte Sitosterol-Präparate)
- Zitterpappel (Populus remula)
- afrikanischer Pflaume (Pygeum africana)
Ich persönlich und viele andere User haben die allerbesten Erfahrungen mit dem Citron
gemacht. Der Citron hat eine stark entkrampfenden Wirkung auf den Blasenhals und Blasengrund. Es läuft wieder und kein unangenehmes Nachträufeln mehr!
PSA - PCA Karzinom:
Sinn und Unsinn des PSA-Screenings: →Das absolute Risiko auf einen Prostatakrebstod wurde allerdings nur um 0,71 Promille gesenkt
Nicht jeder erhöhte PSA Wert (Prostata-spezifischen-Antigens >5) bedeutet gleich Prostatakrebs! Gerade bei einer Prostatitis können die PSA Werte stark erhöht sein. Wenn dann noch die jeweiligen Testwerte nach oben und unten schwanken ist meist Entwarnung angesagt, weil:
Bei einem Karzinom würden die PSA Werte niemals Achterbahn fahren, sondern stetig nur eine Richtung kennen und zwar die nach oben. |
Zu berücksichtigen ist natürlich auch das Alter (BPH) und das damit verbundene
Volumen der Prostata!
Vor einer PSA-Bestimmung sollte unbedingt unterbleiben:
Prostatabtastung, Radfahren, Reiten, Geschlechtsverkehr, Masturbation. Auch chronische Verstopfungen verfälschen evtl. die PSA Werte!
Viele Ärzte, die den PSA-Test gegen Bares anbieten, erwecken den Anschein, der Test sei ein notwendiger Bestandteil der medizinischen Vorsorge und es liege lediglich an der Knauserigkeit der Kassen, dass der Patient den Test bezahlen müsse.
An einer entzündeten Prostata würde ich mir persönlich nie Stanzungen vornehmen lassen!
Eine Biopsie (Gewebeprobe der Prostata) sollte wohl überlegt sein und nur bei hoher
Wahrscheinlichkeit eines Prostatakarzinom erfolgen.
"Eventuell wird der Urologe ein Antibiotikum verordnen, um einer Infektion (Darmbakterien) nach der Prostatabiopsie vorzubeugen" - Auszug aus einem Fachblatt. Was ist wenn nicht oder wenn doch , aber die berüchtigte Antibiotika-Resistenz zuschlägt? Toll!
Noch immer unsicher? Dann lies doch mal hier →
Prostatakarzinom: Studien bestätigen Zweifel am PSA-Test 
oder hier
hier
Der Mediziner Hans-Hermann Dubben macht sich unter Kollegen wenig Freunde mit
Warum Sie den Krebs einfach aussitzen können
Hierbei drängt sich mir ein ganz anderer PR-Verdacht auf →
Prostatakrebs: Männer ab Mitte 40 zum Krebstest
Auch wenn manche bei der
aktiven zellulären Immuntherapie
bereits gerne von einem Wundermittel (mediane Überlebenszeit von 4,5 Monate) sprechen, ein Meilenstein ist es noch lange nicht. Zudem sind die Nebenwirkungen noch (öffentlich) unbekannt, zumals sich zwei der geladenen Experten gegen die Zulassung aussprachen!
Damit die Stanzungen aus der Prostata keinen "Schweizer Käse"

machen! Eine mögliche neue „Süße“ Alternative zum PSA-Test
Neuer Urintest entlarvt Prostatakrebs
oder gleich Vorbeugen mit natürlichen
Polyphenolen
Hinweis:
Kenne einige Fälle, da wurden bei einer chronischen Prostatitis bis zu 5 Mal, innerhalb kurzer Zeit, an X verschieden Stellen die Stanzung vorgenommen. Alle Laboruntersuchen waren, bei diesen Fällen, immer unauffällig (weder beim absoluten Wert, noch bei schnellem Anstieg) und es bestand nie wirkliche med. Notwendigkeit zur Biopsie!
Kenne sogar einen User persönlich, der sich bei einer bevorstehen Stanzung Bedenkzeit erbat, und zur Antwort erhalten: Dann kann ich nichts mehr für sie tun, dann müssen sie halt sterben!
Wenn schon eine Biopsie nötig, dann aber bitte nicht die "fingergeführte" Biopsie
, sondern mittels Magnet-Resonanz-Tomographen oder ultraschallgesteuert! Die relativ hohe Fehlerrate bei der
"fingergeführten" Biopsie liegt an dem benötigten größeren Tumorvolumen! Kleinere Anfangstumore bleiben evtl. unerkannt.
Für äußerst wichtig halte ich eine pathologische Zweitmeinung der Gewebeprobebestimmung einzuholen (dieses Recht/Pflicht hast Du)! Dies ist die Basis für die weiteren Therapieentscheidungen!
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Ein Pathologe erzählte mir mal: "Bei Obduktionen (Studien) wurden über 70zig jährige u.a. auch auf Prostatakrebs untersucht.
Ergebnis, bei etwa 80 % stellte man ein Prostatakarzinom fest -
keiner dieser war aber daran gestorben!
Wie sagte der geschasste Prof. Julius Hackethal so schön: Lieber den relativ harmlosen "Haustierkrebs" schlafen lassen - anstatt mittels (oftmals unnötigen) Prostatabiopsien daraus ein tödliches "Raubtier" zu machen!