Prostatitis-Elementarwissen

Enddarmerkrankungen - Hämorrhoiden - Analrisse - Analfissur - Analfistel - Divertikulitis

Ich möchte hier ganz besonders darauf hinweisen, dass Hämorrhoiden, Divertikulitis, Analrisse, Analfistel oder Analfissuren u.U. ein ähnliches Beschwerdebild hervorrufen wie die reinen typischen Prostatitisschmerzen. Auch hier können die Schmerzen in After, Damm, Leiste, Steißbein, Hoden, Bauchraum und Rücken ausstrahlen. Wenn gleichzeitig dann noch zu der Prostataentzündung verschiedene Enddarmerkrankungen vorliegen, dann ist eine sichere Diagnose schwierig.

Ich stellte damals schnell fest, immer wenn ich zusätzlich Probleme mit den Hämorrhoiden, Analrisse oder den Divertikel hatte, die Gesamt-Beschwerden dann besonders unerträglich waren.

Hier unbedingt den Grad der Krankheit bei einem Coloproktologen/Proktologie - abklären lassen.

Zur Abklärung ging ich damals dann wie folgt selbst zusätzlich vor:
Ich führte ein selbsthergestelltes tiefgefrorenes "Zäpfchen" aus destilliertem Wasser (ca. 5 X 2 cm) schnell in den Darm ein. Innerhalb weniger Minuten waren bei mir alle Schmerzen extrem reduziert.
Wenn die Kälteanwendung eine deutliche Schmerzreduzierung bewirkt, sich aber dafür ein leichtes Brennen einstellt, dann kann man davon ausgehen, dass Analrisse vorliegen bzw. die Darmschleimhaut geschädigt ist.
Hier unbedingt abklären lassen, ob nicht Analfistel vorliegen. Die Kälte würde zwar auch eine sofortige Schmerzlinderung bringen aber auf Dauer könnte dies, bei einem Analabszess, Lebensgefährlich werden!

Prostatis & Enddarmerkrankungen:
Die Mehrzahl der Prostatitis-Patienten dürften unter Hämorrhoiden, Analrisse/Analfissuren und Divertikulitis leiden. Ich persönlich hatte die Hämorrhoiden & Co schon lange im Verdacht, dass deren Teil-Beschwerden sich mit den Prostatitisbeschwerden vermischen bzw. sich gegenseitig aufschaukeln. Ich denke auch hier an eine evtl. mögliche Einschleppung von Kolibakterien in die Blutbahn/Prostata.

Mit Salben usw. lassen sich die Beschwerden oft lindern; nicht jedoch deren Ursache.

Hämorrhoiden allgemein:
Durch den erhöhten Druck (eines gestörten bzw. ramponierter Darm) werden die Venen des Enddarms praktisch heraus gepresst. Hämorrhoidenmittel können hier letztendlich nur lindernd wirken, aber nicht das Übel an der Wurzel packen.
Hämorrhoidenbedingte Darmundichtheiten führen am After außerdem zu Dauerreizungen und somit gerne zu den sehr schmerzhaften Analrissen oder zur Analfissur.
Gegen die Hämorrhoiden ging ich früher mal mit tiefgefrorenen Hämorrhoiden-Zäpfchen vor, heute mit meiner speziellen (selbst hergestellten) Salbe mittels umfunktionierter Einwegkanüle.

Bei den Hämorrhoiden konnte ich aber erst ein richtig zufriedenes Ergebnis mit der Gummibandligatur (Februar 2006) erreichen.Kein näßen und keine "Schleifspuren" mehr.


Ich selber habe mir früher (15-20 Jahren) die Hämorrhoiden Verödung (Sklerosierung) machen lassen. Zu der Verödung kann ich heutzutage nur abraten, die Gummibandligatur ist erfolgreicher und mit weniger Nebenwirkungen verbunden.

Meine heutige Anwendungsweise bei Hämorrhoiden:
In der beschwerdefreien Zeit nehm ich Penaten Baby Balsampflegetücher oder Hakle Feucht mit Kamille. Auch heute noch pflege ich, ab und zu, den After mit einer reinen Fettcrem oder Panthenol- bzw. Kamillensalbe - das Gesicht und die Hände pflegt man doch auch täglich! Oder?

In der Beschwerdezeit (ohne Blutungen!) nehm ich dann die Baby-Öltücher und meine selbst hergestellte Hämorrhoiden-Salben. Ein Sitzbad mit Kiefernnadel- und/oder Teebaumöl hilft sowohl bei inneren als auch bei äußeren Hämorrhoiden.
Ich nahm ein beträufeltes Tuch mit Teebaumöl und legte dieses an den After. Es wirkte nicht nur schmerzlindernd, sondern hemmte auch Entzündungen, dank seiner antibiotischen Wirkung. Da das Teebaumöl sehr stark brennen kann, bitte nur anwenden, wenn die Hämorrhoiden nicht am Bluten oder offen sind! Auch bei Analrissen nicht anwenden!

In der Beschwerdezeit (mit Blutungen) nehm ich zusätzlich Sangre de Drago, und zwar innerlich als auch äußerlich. Sangre de Drago ist ein roter, harziger Baumsaft, der sich wie eine zweite Haut über die Wunde legt und diese dann schützt (Hände und Unterhose vor den roten Flecken schützen!)

Divertikulitis:
Von einem Coloproktologen ließ ich mir ganz früher die Entzündungen in den Divertikel mittels Spritzen behandeln. Kann heute keinem zu diesem Verfahren raten, es kommt sehr gerne zu unangenehme Folgen die der Narbenbildung (Störfelder). Leider war diese Behandlung langfristig zudem nicht vom Erfolg gekrönt. Im Zuge meiner damaligen erstmaligen Darmsanierung setzte ich vermehrt auf Heilerde und speziellen entzündungshemmenden natürlichen Darmmittel, sowie den wichtigen vorbeugenden und reinigenden Darmmittel.
Einer erneuten Divertikulitis verhinderte ich prophylaktisch bisher erfolgreich mittels Flohsamenschalen und mit der Heilerde vor.

Feuchtes Toilettenpapier:
Die Mehrzahl der billigen "feuchten Tücher" sind bei Hämorrhoiden total ungeeignet! Alkohol, Parfum und Unmengen von chemischen Reinigungsstoffen sollten eigentlich tabu sein.

Mein Tipp:
Baby-Reinigungstücher oder Baby-Öltücher verwenden, aber bitte nur "Markenartikel" kaufen. Ich benütze nur die von Penaten, Hakle oder Johnson & Johnson, da stimmt die Qualität. Ich ließ mich nie von den Pflegezusätzen blenden. Was nützt mir "Kamille", Aloe Vera usw., wenn der Rest reine Chemie ist. Einige Fachärzte raten deswegen, zu Recht, von diesen normalen Chemie-Tüchern ab.

Meine heutige Anwendungsweise bei Analrisse:
Bei einem immer wiederkehrenden Analriss ist auch an eine abgesackte Darmschleimhaut zu denken (leichtes nässen am After), was aber von einem Coloproktologen evtl. zu beheben ist. Eine Ausheilung des Analrisses ist eine langwierige Angelegenheit Siehe hier, eine gute Beschreibung .
Durch die ewige Muskelspannung im Schließmuskel heilen diese Risse schwer aus! Abhilfe und ein unbedingtes Muss: Analdehner, Sangre de Drago und/oder Nitroglycerin-Salbe (Rezeptpflichtig)

Wenn es besonders schlimm ist verwende ich meine selbsthergestellten Analspritze .
Diese Analspritze mit meiner selbst hergestellten Heilsalbe gefüllt, verhilft mir immer schnell zur Schmerzfreiheit. So kann ich diese immerwiederkehrende Analrisse für Monate beseitigen. Die Schmerzen durch diese Analrisse können unerträglich werden - Ausstrahlungen in den Rücken (wie Hexenschuß), Bauchraum, Damm, Hoden, After, Schenkel, Leisten und sogar wie beim Ischias die Beine runter.

Flohsamenschalen sind bei diesem Leiden ebenfalls ein unbedingtes MUSS! Wer schon mal blutende Hämorrhoiden und dann zusätzlich Verstopfung oder Durchfall hatte, weiß wovon ich rede.

Flohsamenschalen wirken noch am gleichen Tag der Einnahme!

Ende Teil I


Der erste Ansprechpartner, bei einer Prostataentzündung, sollte immer der Arzt oder Heilpraktiker sein!

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Durchführung auf eigenes Risiko geht und dass ich hier lediglich nur meine eigenen Erfahrungen und mein eigenes Erfolgskonzept wiedergebe! Dies ist eine reine Hinweis-CD, sie ersetzt keine ärztliche Beratung! Mein Haftungsausschluss ist Bestandteil dieser CD!

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