CD Auszug: Verdauungstrakt-Störungen und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit
Aufgenommene Nahrung wird entweder direkt geschluckt, oder in der Mundhöhle durch Kauen zerkleinert, zermahlen, durch die Speichelbildung aufbereitet und dann geschluckt. Sie wandert vom Mund → Speiseröhre → Magen → Zwölffingerdarm → Dünndarm → aufsteigenden Dickdarm → quer verlaufenden Dickdarm → abführenden Dickdarm und von da in den Enddarm, wo die unbrauchbaren Teile und entstandener Abfall als Kot ausgeschieden wird.
Elementare Fehler durch Trinkgewohnheiten bei Tisch:
Trinken sollte man prinzipiell nicht vor, während und auch nicht sofort nach dem Essen.
Ratsam ist es spätestens 30 Minuten vor und etwa frühestens 1-2 Stunden (Speisenabhängig) nach der Nahrungseinnahme was zu trinken.
Flüssigkeit, die während des Essens getrunken wird, verdünnt die Magensäure und spült die noch nicht verdaute Nahrung in die nächsten Abschnitte des Verdauungstraktes - zudem unterbindet das Trinken hierbei ein ausreichendes Kauen der Speisen - 100/200ml sind aber während des Essens noch unbedenklich.
Etwa 60 Tonnen fester Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit braucht der Mensch während seines durchschnittlich 75-jährigen Lebens! Leider allzu oft immer mehr Quantität als Qualität.
Im Darm befindet sich ca. 80 % unseres Immunsystem!
Im Darm lauern daher Krankheiten/Tod oder der "Psychiater"
Der Teufel steckt nur im Detail:
Wenn die Beine zu wenig Sauerstoff bekommen, kommt es zum Muskelkater, wenn das Herz zu wenig Sauerstoff bekommt, kommt es zur Angina pectoris oder gar zum Herzinfarkt, wenn das Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommt, kommt es zum Schlaganfall oder Vorstufen davon.
Der Darm reagiert bei schlechter Durchblutung und Sauerstoffmangel meist undramatischer, es kommt zu eher unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Bauchdruck, Blähungen, Verstopfung und ähnlichem.
Bauchgehirn:
Der Verdauungstrakt vermag durch verschiedene Botenstoffe und Rezeptoren zu lernen und sich zu erinnern.
So hat sich bei vielen Reizdarm-Geplagten gezeigt, dass ihre Beschwerden erstmals mit einer Magen-Darm-Infektion begonnen haben (Reizdarmsyndrom). Auch wenn die Infektion längst schon ausgeheilt ist, scheint das »Bauchhirn« verrückt zu spielen und immer noch Alarm zu schlagen. Die Arbeitsteilung zwischen Kopfhirn und Bauchhirn erfolgt über den Vagusnerv. Auch seelisch belastende Ereignisse komplizieren das Zusammenspiel von Kopf- und Bauchhirn so sehr, dass entsprechende Störungen in belastenden Situationen wie programmiert ablaufen.
Somit kann man fürs erste sagen:
Durchblutungsstörungen und Sauerstoffmangel führen bei den edlen Organen wie Lunge, Herz, Gehirn oft zu dramatischen, lebensbedrohlichen akuten Erkrankungen, beim Darm dagegen eher zu den schleichenden, chronischen Erkrankungen und allen ist bekannt - Im Darm lauern Krankheiten/Tod oder der "Psychiater".
Die Muskulatur und die Durchblutungsverhältnisse sind nicht unwichtig für die Darmpassage.
Bei manchen Menschen dauert die Passage von der Mundhöhle bis zum Enddarm nur 10-24 Stunden, bei manchen kann es aber auch 2-5 Tage dauern. Letztere bilden sich dann oft ein,
dass der Darm in Ordnung ist, vergessen aber dabei, dass dieser Kot unter Umständen schon 2-5 Tage alt ist, und in der Zwischenzeit, weil die Darmpassage eben so langsam läuft, im Darm Fäulnisbildung der Nahrung mit der Folge von Gasbildung begonnen hat.
Es kann sogar sein, dass im Dünndarm Durchfall vorherrscht, der durch den Dickdarm aber scheinbar wieder ausgeglichen wird (sogenannter innerer Durchfall). Täglich Verdauung zu haben ist somit trügerisch und ein unzureichendes Zeichen für einen gesunden Darm.
So testete ich damals meine Darmpassage:
Um die Dauer der Darmpassage zu prüfen, aß ich am Abend eine größere Menge Rote Beete und schaute dann, wann der Kot erstmalig rot war. Dies war dann meine Darmpassagen-Zeit. Dieses funktioniert auch hervorragend mit Spinat.
Warum ist eine normale Darmpassage wichtig?:
Wenn die Verweildauer der Fäkalmasse im Kolon (Dickdarm) zu lang ist, können sich Gifte wie Indol (Eiweißfäulnis), Skatol (durch Darmbakterien bedingte Fäulnis ), Kresol (Methylalkohol = Fuselalkohol), Kadaverin (Leichengift) bilden.
Diese Gifte sickern durch die Darmwand in den Körper und können so zum Zusammenbruch unserer Abwehr führen.
Wenn Gifte aus unserer Kotmasse nach innen geleitet werden, dann leiden:

die Leber

die Nieren/Blase

die Haut

die Lunge

das Lymphsystem

der Magen

die Schleimhaut
Diese Organe sind dann "Ersatzausleitungsorgane" mit allen negativen Folgen.
Wenn dann noch die Darmschleimhaut und die Darmzotten durch eine unentdeckte Nahrungsmittel-Unverträglichkeit/Intoleranz geschädigt wird (Leaky-Gut-Syndrom), dann schließt sich der Teufelskreis endgültig. Das sogenannte Ärztehopping ist dann vorprogrammiert!
Toilettenpapierverbrauch ein "Gradmesser" für den Gesundheitszustand:
Ein von einem gesunden Verdauungsapparat erzeugte Stühle haben folgende Eigenschaften:
Wurstförmig, mit abgerundeten Enden, infolge eines Schleimüberzuges an der Oberfläche glatt. Klebt nicht in der Schüssel fest. Mangels Gas- und
übermäßiger Fettbeimengung geht er im Wasser unter und weist nur geringen uncharakteristischen Geruch auf. Er soll weder auffallend übel, noch säuerlich riechen (Darmfäulnis). Die Entleerung des Darmes sollte den After nicht beschmutzen, so wie noch bei Säuglingen, Kleinkindern oder jungen Haustieren.
Was so viele betrifft:
Der Magen steht im Dienste der Vorverdauung. Der Magen produziert täglich 3-4 Liter Salzsäure. Zellen der Magenwand setzen fettspaltende/eiweißspaltende Enzyme frei. Damit die Magensäure die Magenwand/Darmwand nicht auch angreift und in kannibalischer Weise gleich mit verspeist, schütten die Magendrüsen auch einen schützenden Schleim
aus sowie ein basisches Salz, welches in der Volksheilkunde als schlichtes
Kaisers Natron oder Bullrich Salz (Natriumhydrogencarbonat-NaHCO3) bekannt ist. Die Salzsäure ist aber auch gleichzeitig eine wichtige Mikroben-Barriere.
Sodbrennen:
Sodbrennen selbst ist keine Krankheit, sondern eine Beschwerde!
Sodbrennen entsteht nicht nur, wie vielfach angenommen wird, durch einen Überschuss
an Magensäure. Oft ist aber auch zuwenig Salzsäure im Magensaft die Ursache. Die Salzsäure ist neben dem Pepsin (Enzym) vor allem für die Eiweißzersetzung verantwortlich. Deshalb leiden viele, deren Magen zu wenig Salzsäure produziert, unter Sodbrennen, wenn diese zu
eiweißreich (tierisch) gegessen haben.
Abhilfe bei Säuremangel:
Nach einem Essen (Völlerei) ist in vielen Fällen oft mit einem verdünntem Glas Apfelessig beizukommen (evtl.
Unterberg, Magnesiumperoxid). Der Essig kann neben der Salzsäure helfen, Fleisch, Wurst und ähnlich eiweißhaltige Lebensmittel aufzuweichen, und so einem Sodbrennen entgegenwirken.
Allerdings ist der Säuremangel nicht in jedem Fall schuld am Sodbrennen. Regelmäßiges, vor allem heftiges Sodbrennen kann auf eine Magenerkrankung hinweisen und
muss vom Arzt untersucht und entsprechend behandelt werden.
Abhilfe bei Säureüberschuss:
Hier hilft Kaisers Natron/Bullrich Salz. Ich persönlich bevorzuge Flohsamenschalen mit wenig Wasser. Ich reagiere bis heute auf nachfolgendes mit Sodbrennen: Sekt, Wein und besonders
industriell hergestellten Kuchen.
Äußerst bedenklich halte ich die H2-Blocker/Protonenpumpenhemmer. Sie sollten nur in ganz bestimmten Ausnahmefälle eingenommen werden. Protonenpumpenhemmer könnten süchtig machen
siehe hier
Beispiel hierzu:
Ernährungsbedingtes Sodbrennen → Einnahme H2-Blocker → Säuregehalt Magen fällt → Mikroben-Barriere
lässt nach → dem Magen wird Fleisch zugeführt → Spaltung der Eiweiße/Enzyme gestört → Körper erkennt die Fehlfunktion, produziert verstärkt Salzsäure → folglich wieder Sodbrennen → wieder Einnahme der H2-Blocker →
Kreislauf der Abhängigkeit schließt sich!
Wenn Kot nicht mehr riecht wie Kot:
Die Schulmedizin untersucht den Kot normalerweise nur auf Blut und der Rest interessiert meist wenig. Hier sollte sich jeder aber mal Gedanken machen und sich Fragen: Was hat sich in den letzten
Monaten/Jahren am Geruch und Aussehen des Kots geändert?
Wenn der Kot unnormal stinkt (sauer, faul), deutet das fast immer auf Fäulnisbakterien im Darm hin.
Nehmen die Gärungssäfte im Darm überhand, so kann es zur sogenannten intestinalen Autointoxikation, zur schleichenden Selbstvergiftung des Körpers kommen. Über das Blut werden die Giftstoffe dann auf den
gesamten Organismus verteilt.
Wird diese Situation zum Dauerzustand, wird sich mit der Zeit das Allgemeinbefinden verschlechtern, und die körpereigenen Abwehrkräfte werden geschwächt. In der Folge kann es zu vielerlei Gesundheitsstörungen kommen, die ursächlich auf ein überfordertes Verdauungssystem bzw. Giftstoffe im Darm zurückgehen.
Depressionen, Angststörungen, Panikattacken, Panikstörungen durch Darmerkrankung:
Die Produktion von Serotonin ist abhängig von der Aminosäure Tryptophan. Dieser Vorläufer des Serotonins wird im Darm hergestellt. Bei einem gestörten Darm
kommt es zur Reduzierung/Einstellung von Tryptophan und folglich kommt nur wenig vom "Glückshormon" Serotonin im Gehirn an.
Wenn dazu die Verweildauer der Fäkalmasse im Kolon (Dickdarm) zu lang ist, können sich Gifte wie Indol (Eiweißfäulnis), Skatol (durch Darmbakterien bedingte Fäulnis), Kresol (Methylalkohol = Fuselalkohol), Kadaverin (Leichengift) bilden. Es zeigen sich dann die typischen Symptome durch die inneren
Vergiftungen (Depressionen, Angstzustände, Panikattacken, Schwindel, Schweißausbrüche, Sehstörungen, Zittern
ect.) !
Fazit der "Magen"-Störungen:
1. Möglichkeit: Das Ventil zum Mageneingang schließt nicht richtig und Salzsäure tritt in die Speiseröhre mit der Folge des Sodbrennens und häufig unerträglichem Schmerzen. Diese Störung ist hausgemacht. Schulmedizinisch wird operiert, ohne Garantie dafür,
dass durch die Operation nicht neue Schäden und Beschwerden auftreten.
2. Möglichkeit: Das Ventil ist zu eng oder krampfartig verengt, so dass nach unten nichts durchgeht. Im Günstigsten Falle kommt es zum Erbrechen, im ungünstigsten Falle zu massiven Beschwerden, die einem Infarkt ähnlich sein können. Mediziner sprechen von Achalasie.
3. Möglichkeit: Es werden Mittel gegeben, die die Säurebildung hemmen. "Phantastisch", allerdings wird damit auch die Bildung der Basen verhindert, mit der Folge,
dass der Körper allmählich
übersäuert. Außerdem fällt damit die natürliche
Mikroben-Barriere weg.
4. Möglichkeit: Es wird, vor allem im Alter zu wenig Magensäure gebildet, was eben solche Beschwerden wie zu viel Magensäure auslösen kann. Hier brauchen Sie wirklich einen guten Arzt, der dies erkennt und das
bisschen Magensäure was noch da ist, mit der Gabe der üblichen Hemmer noch
vernichtet. In den letzten 100 Jahren hat es bzgl. des Magens und Zwölffingerdarms unglaublich viele Operationen gegeben, zunächst die verschiedenen Methoden, den Magen operativ auf 1 /3 zu verkleinern, dann die verschiedenen Vagotomien, bei denen die den Magen begleitenden vegetativen Nerven unreparabel zerstört wurden. Alle diese Operationsmethoden wurden fast vollständig verlassen, man beruft sich heute eben darauf,
dass sie nach dem Stande des damaligen Wissens ausgeübt wurden.
Die nächste Station ist der Magenausgang, der durch vorausgegangene Entzündungen vernarbt sein kann oder wegen des Ringmuskels so ähnlich wie bei Wadenkrämpfen schon mal krampfartig verschlossen ist.
Im sogenannten Zwölffingerdarm kommen zum Speisebrei wichtige Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse und Gallenflüssigkeit dazu. Hier ist auch der Hauptort von Geschwüren, die im Volksmund oft fälschlicherweise als Magengeschwür bezeichnet werden,
wobei diese ausgesprochen selten sind.
Heute sagt man:
Endlich, jetzt wissen wir Bescheid! Ein Bakterium ist schuld, der
Heliobacter, und mit einigen recht harten Medikamenten wird versucht,
diesem Heliobacter
temporär entgegen zu wirken. Manchmal gelingt es tatsächlich damit Magen bzw. Zwölffingerdarmgeschwüre vorläufig zu heilen, über die Ursachen, wie sich das Bakterium ansiedeln konnte, macht man sich keine Gedanken. Die Nebenwirkungen und Folgewirkungen dieser Heliobactermedikamente sind in ihrem Ausmaß wahrscheinlich noch gar nicht richtig bekannt. In einem Beipackzettel steht,
dass es in seltenen Fällen zur Blindheit führen kann. Nun ja, selten, das beruhigt. Der den es dann trifft, hat wenig Freude an der Statistik.
Ab hier beginnt der Kreislauf der Krankheit:
Auch wenn es nur sehr seltene schulmedizinische Dünndarmerkrankungen (immunbedingter Sonderfall Morbus Crohn) gibt, so sind doch an dieser Stelle Störungsmöglichkeiten erkennbar. Wenn das Gewebemilieu sauer ist, z. B. auf Grund von Sauerstoffmangel oder Übersäuerung, so kommt es zur Anschwellung der Kapillarbasalmembrane und des
Zellkerns. diese sind dann nicht mehr durchlässig, die Sauerstoffversorgung wird schlechter , ebenso der Nährstoffaustausch und die
Ausscheidung von Giftstoffen und Schlacken.Diese bleiben dann einfach wie kleine Müllhaufen liegen
und führen zur Vergrößerung des Darmes. Verkompliziert wird das Ganze noch durch das sogenannte dritte Gefäßsystem, das Lymphsystem, welches im Dienste des Abtransportes der Lymphe, einer milchigen Flüssigkeit, steht. Ist der Abtransport gestört, kommt es zur Anschwellung des Aufhängeapparates des Darmes, so ähnlich wie etwa ein Bein nach
einem Insektenstich anschwillt. Diese Schwellung führt zu einer weiteren Vergrößerung des Bauches bzw. des Darmes. Der Darm an der Wirbelsäule aufgehängt und in der sogenannten Darmwurzel liegen die großen Gefäße und hier kommt es zu Wassereinlagerungen und damit Behinderungen der Durchblutung, was sich vor allem in
Krampfadern und Hämorrhoiden auswirkt.
Der Dickdarm beginnt am Ende des Dünndarms auf der rechten Seite, am sogenannten Blinddarm, geht dann zunächst aufsteigend nach oben bis etwa Bauchnabelhöhe, verläuft dann nach links horizontal (= Querdarm =) , auf der linken Seite geht er wieder nach unten und mündet in den Enddarm ein. Hier
finden außer der Kotbildung und der Rückgewinnung von Wasser auch noch andere Vorgänge wie Vergärung oder Verfaulung statt. Nährstoffe, die nicht verdaut wurden, verfaulen hier unter dem
Einfluss von Fäulnisbakterien oder Pilzen und bilden u.U. große Gasmassen, wodurch der Darm massiv gebläht ist. Wenn solche Vorgänge wie Gärung und Verfaulung z.B. durch falsche Ernährung, falsche Ernährungsgewohnheiten oder Medikamente wie Antibiotika zum Dauerzustand werden, passiert es sehr häufig,
dass die Bänder, welche den Querdarm halten, erschlaffen und der Querdarm nach unten in den Unterbauch sinkt. Dies ist nicht verwunderlich, da der Dickdarm normalerweise beim gesunden nur 2
kg wiegt, im Krankheitszustand aber bis zu 20 kg wiegen kann.
Der Dickdarm nimmt monströse Ausbuchtungen an, an manchen Stellen wird er durch Schlackenablagerung zu Engstelle, an anderen weitet er
sich oder es kommt zu richtigen Darmverquirlungen. Daraus erwachsen massive mechanische Probleme, wie vor allem X. F. Mayr herausgearbeitet hat.

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1 + 2 Normal -
3 Beginnender Gasbauch -
4 Eiförmiger Gasbauch -
5 Kugelförmiger Gasbauch -
6 Schlaffer Kotbauch -
7 Schlaffer Kotbauch -
8 Entzündeter Kotbauch -
9 Schlaffer Gas-Kotbauch -
10 Entzündeter Gas-Kotbauch
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Hier sieht man auch schon, dass Bauch nicht unbedingt Fettsucht bedeutet. Durch die unnatürliche Zunahme des Bauches kommt es immer mehr zu einem Hohlkreuz, ähnlich wie bei einer Schwangerschaft, welches für sich schon Schmerzsyndrome der Wirbelsäule verursachen kann. Durch den Platzbedarf des Darmes werden die übrigen Bauch und Brustorgane nach oben gedrückt, wodurch es zum Rundnacken oder sogar Stiernacken kommen kann mit orthopädischen Problemen für die Halswirbelsäule und damit aber auch für die Blutversorgung des Gehirnes und der
Arme. Fatal können auch Herzkreislaufprobleme sein. Tagsüber im Stehen fällt der Bauch durch die Schwerkraft nach unten. Nachts auf dem Rücken liegend, wenn die Schwerkraft nach unten weg fällt, steigt der Bauch allmählich nach oben und drückt über das Zwerchfell auf Lunge und Herz, was sich in nächtlichen Angina pectoris Anfällen, Kreislaufbeschwerden, Herzrhythmusstörungen usw. äußern kann. Der deutsche Arzt Roemheld hat dieses Symptom schon vor 100 Jahren beschrieben. Tagsüber scheint dann wieder alles in Ordnung, auch das beim Arzt angefertigte EKG, nachts beginnt der ganze von vorne.
Probleme des kranken Darmes können sich auch nach unten äußern. Wie schon beschrieben führen ja die großen abtransportierenden Blut und Lymphgefäße durch den Bauchraum an der Rückseite des Darmes. Ist nun zu viel Druck im Bauch, ist eben der Abtransport behindert, ähnlich wie in der Schwangerschaft, und des kommt zum Rückstau, ähnlich wie auch im häuslichen Bereich bei der Kanalisation. Der Rückstau führt einerseits zu einer schlechteren Durchblutung des Darmes, andererseits an den Beinen zu Krampfadern, am Enddarm zu Hämorrhoiden. Das rein mechanische Wegspritzen durch sogenannte Venenspezialisten ist nur ein herumpfuschen an den eigentlichen Problemen.
Probleme der Darmflora:
Da die Darmbakterien absolut lebensnotwendig sind sind sie nicht unsere Feinde, sondern unsere Freunde und sollten
gehegt und gepflegt werden. Die Darmflora bietet auch Schutz vor Keimen der Umgebung. Es kommt also auf das Bakterienverhältnis im Darm an, ob man gesund oder krank ist.
Bildquelle: Alfred-Nissle-Gesellschaft e.V.
Schon im ersten Weltkrieg beobachtete Prof. Nissle, dass Soldaten, bei denen ein bestimmter
Kolibakterienstamm im Dickdarm vorhanden war, von Ruhr, Typhus und anderen Darminfectionen verschont blieben. Als zweite wichtige Erkenntnis stellte er fest,
dass die bakterielle Fehlbesiedelung die häufigste Ursache von Immunschwächen ist. Er entwickelte aus den Darmbakterien von darmgesunden Soldaten ein Medikamente, das heute noch unter dem Namen "Mutaflor" im Handel ist.
Die Darmflora zu schädigen ist sehr leicht z.B. durch Antibiotika, die über das Blut verbreitet ja überall da hin kommen, wo Darmbakterien sind, in den kleinen Höhlen und Seitengängen der Darmschleimhaut. Umgekehrt ist es schwierig Darmflora wieder anzusiedeln, da diese über den Verdauungstrakt nach und nach sich wieder in den erwähnten Höhlen ansiedeln müssen. Aus diesen Gründen ist die Gabe eines Antibiotikums eine höchst verantwortungsvolle Aufgabe und sollte nie eine Routineverordnung sein. Eine Fehlbesiedlung der Darmflora tritt erfahrungsgemäß nicht nur nach Antibiotika auf sondern auch nach Cortison, Antirheumatica und Hormonen ein . Möglicherweise deswegen haben viele
Frauen, die leichtfertig Wechseljahrshormone einnehmen, mit Bauch und Gewichtsproblemen zu kämpfen.
Wenn es dann auch noch zu einer Antibiotika bedingten Verpilzung des Darmes kommt, dann ist Erfahrung und sehr lange Geduld angesagt!
Fettleibigkeit durch Firmicuten:
Bedenke auch Gewichtszunahme durch Medikamente (z.B. Cortison, Betablocker, Psychopharmaka, Antibiotika, Hormone usw.).
Ein Sonderfall ist eine Fettleibigkeit durch die Darm-Bakterien Firmicuten. Diese können sogar "leere" Ballaststoffe zu Zucker und Fettsäuren umwandeln! Ballaststoffe werden dann, mittels dem Bakterium-Firmicuten, zur Kalorienbombe!
Auch hier gilt: nur bei einer stark fehlbesiedelten Darmflora können auch die Firmicuten überhand nehmen!
Daher muss das oberste Ziel sein: Eine gesunde Darmflora wieder herzustellen (gewisse Menge von Bakterien am richtigen Ort).
Mittels einer Darmsanierung kann man auch die Firmicuten in die eigene Falle laufen lassen. Flohsamenschalen (reiner Ballaststoff) mit dem entsprechenden Mittel präparieren (aus rechtlichen Gründen, möchte ich das hier lieber nicht publizieren).
Bei der Zerlegung der präparierten Ballaststoffe wird beim Firmicuten ein spezifisches
Enzym zerstört, das für die Respiration benötigt wird.
Wichtig: Eliminieren ist eine Sache, diesen Erfolg dauerhaft erhalten eine andere!
Ein gestörter/ramponierter Darm kann auch nachfolgendes verursachen:
Hämorrhoiden:
Durch den erhöhten Druck werden die Venen des Enddarms praktisch heraus gepresst. Hämorrhoidenmittel können hier nur lindernd wirken, aber nicht das Übel an der Wurzel packen.
Analrisse, Analfissur, Analabszeß und Analfistel :
Hämorrhoidenbedingte Darmundichtheiten führen am After zu Dauerreizungen und somit gerne zu den Analrissen oder zur Analfissur. Eine Ausheilung des Analrisses ist eine langwierige Angelegenheit Siehe
hier
, eine gute Beschreibung .
Durch die ewige Muskelspannung im Schließmuskel heilen diese Risse schwer aus! Abhilfe und ein unbedingtes Muss: Analdehner, Sangre de Drago und/oder Nitroglycerin-Salbe (Rezeptpflichtig)
Speiseröhrenentzündung, Zwerchfellbruch, ständiges Sodbrennen, Aufstoßen:
Hier passiert dasselbe, nur am Anfang des Verdauungsschlauches.
Nächtliche Herzbeschwerden, Hochdruck:
Durch den Wegfall der Schwerkraft drückt der luftgefüllte Darm nach oben und über das Zwerchfell auf Lunge und Herz.
Wirbelsäulenbeschwerden:
Durch den erhöhten Platzbedarf bei luftgefüllten Darmschlingen kommt es zu einem Hohlkreuz und kompensatorisch dazu zum Rundnacken bzw. sogar Stiernacken.
Beim Sitzen drückt der aufgeblähte Darm auf die umliegenden Organe (Prostata, Blase, Beckenboden usw.), dies ist eine mögliche Erklärung für:
"Nach dem morgendlichen Wachwerden bin ich immer beschwerdefrei!"
Chronische Allergien und Nebenhöhlenentzündungen:
Durch die Stoffwechselprodukte der falschen Darmflora bzw. der übermäßigen Darmpilze kommt es zu einer schweren Beeinträchtigung des Immunsystems, welches seinen Hauptplatz im Darm hat.
Hautkrankheiten:
Eine unruhige Haut ist
kein Spiegelbild einer unruhigen Psyche,
aber eines gestörten Darmes. Wenn die Psyche gestört ist, kann eine Psychotherapie oder Bachblüten helfen, sonst steht eben der Darm zur Behandlung an. Die pausenlose Schmiererei mit Salben und Cremes führt auf die Dauer nicht weiter.
Beispiel: Wer an der Psoriasis (Schuppenflechte) leidet, hat i.d.R. auch eine Gluten-Unverträglichkeit und leidet somit an einem gestörten Darm! Hier sollte man alle Gluteneinnahmen reduzieren - auch Bier enthält Gerste - also Gluten!
Denke auch, dass die Inmmunstörung bei der Neurodermitis u.a. durch die Gluten gefördert wird!
Fazit:
Zur Gesundung eines kranken Darmes gehören u.a. Heilfasten, Darmsanierung, Ernährungsumstellung, Entsäuerung des Körpers, Flohsamenschalen, Heilerde, Kefir, Brottrunk, Basenpulver, aber auch zusätzliche natürliche Gaben von Darmflora Kulturen.
Wer es sich "leisten" kann, sollte zusätzlich u.a. viel rohen Knoblauch und Zwiebeln essen.
Bei einer Candida Verpilzung (Dünndarmes, Mundraum, Magen) müssen natürlich zusätzliche entsprechende Maßnahmen ergriffen werden - siehe dazu meine CD.
Dies soll nur ein grober Überblick sein und es kommt zudem immer auf den aktuellen Gesundheitszustand der Person an.
Auf meiner CD erkläre ich dir, wie man seinen gestörten & ramponierten Darm wieder auf Vorderman bringt. Nicht leicht zu bewerkstelligen, aber auch nicht unmöglich!
Ende Teil I
Der erste Ansprechpartner, bei einer Prostataentzündung, sollte immer der Arzt oder Heilpraktiker sein!
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Durchführung auf eigenes Risiko geht und dass ich hier lediglich nur meine eigenen Erfahrungen und mein eigenes Erfolgskonzept wiedergebe! Dies ist eine reine Hinweis-CD, sie ersetzt keine ärztliche Beratung! Mein Haftungsausschluss ist Bestandteil dieser CD!
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